Zur Zeit arbeite ich einerseits an selbstironischem, angedubsteppten instrumental-future-hiphop
und andererseits an tanzbarem, melodischen minimal.
Warum “future”? – Weil es supercool klingt.
DISKOGRAPHIE:
Meine erste LP “Lebensbegleitende Musik” 2008 – veröffentlicht unter der CC-Lizenz auf dem rec72 netlabel.
Es ist ein Album zum Nebenbei-Zuhören während man lernt, Zähne putzt, mit Freunden diskutiert, Achseln putzt, controvers mit Bekannten nicht diskutiert und in Straßenbahnen sitzt.
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Die zweite LP heißt “Eine ganz normale Woche im Paralleluniversum” und ist 2009 wieder unter der CC-Lizenz und wieder auf rec72 erschienen.
Es ist als ein Gedankenexperiment zu betrachten:
Wie könnten sich Paralleluniversen anhören?
Neben schlichtweg unvorstellbaren und für uns unhörbaren Geräuschen, die ich verständlicherweise nicht miteinbezogen habe,
wurde bei dieser LP der Schwerpunkt auf Feldaufnahmen gestellt, die mittels psychoakustischer Effekte über einen längeren Zeitraum hinweg modifiziert wurden.
Ich wollte somit dem Zuhörer einen langsamen Übergang in ein möglicherweise mögliches Paralleluniversum ermöglichen.
Achseln putzen kann man damit aber immer noch.
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Der dritte Release heißt Kolonie – eine kleine organische EP.
Ein Auszug aus dem INTERVIEW HIER zur EP enthält unter anderem diese Sätze, die Eklären warum überhaupt Kolonie und warum nicht in der Stadt:
“die stadt erinnert mich durch ihre städtische beschaffenheit an von menschen erschaffene sprache, regeln. stadt – besitzansprüche, beschaffenheit, die zukleisterung mit namen:
dach, wand, straße, ampelanlage, gleise, traurig-verdriesslich-empörte passantenanlagen, autoanlagen, pfand – weg von der annäherung an phänomenal Wahrnehmbares.
ich versinke in der sprache und vergesse zu fühlen und das ist schade, denn ich mag fühlen. man würde jetzt entgegnen: aber bäume, blätter, wälder sind auch auf einen zukommende namen. dies sei korrekt aber all das zeug ist ohne namen passiert. es hat keine namen benötigt, die namen sind da einfach egal. dächer brauchen dagegen namen, um sie zu bauen. außerhalb der stadt finde ich schneller und leichter in den bewusstseinszustand bei dem mir die sprache entgleitet. dieser zustand fühlt sich für mich natürlich-fließender an. als wäre ich näher am mystischen kern der existenz, patheto-esoterisch gesprochen. (selbstentlarvende entschuldigungen sind erlaubt, aber nur als entlarvungsvorwegnehmende legitimation und das ganze dann als scheinargument!!)”
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